Über mich

In Erlangen kam ich zur Welt, wobei ich mich dort nicht mehr an viel erinnern kann, da meine Eltern mit mir nach München zogen, als ich ein Jahr alt war. Meinen ersten Vornamen Diana erhielt ich übrigens dadurch, dass meine Mutter, als sie mit mir schwanger war, einem Rehkitz begegnete – einem Tier, das der antiken Legende nach, der römischen Jagd- und Mondgöttin Diana zugeordnet wird!

Zwei Dinge prägten sich bei mir schon sehr früh aus:
der innere Drang nach persönlicher Entfaltung und die Liebe zur Kunst.
Als kleines Mädchen wollte ich später einmal Tänzerin werden.
Im Kindergarten bereits erhielt ich Ballettunterricht.

Als ich in die Schule kam, hörten die Tanzambitionen jedoch erst mal auf. Zu sehr war ich noch bis in das Teenageralter hinein mit dem Prozess der Entwicklung und Selbstfindung beschäftigt. Denn was als Kind noch unbewusst geschah, wurde mit zunehmendem Alter immer klarer: die Suche nach wahrer Erkenntnis.

Doch als ich in einem Urlaubshotel mit leuchtenden Augen eine professionelle Tanzgruppe sah, fuhr ich mit dem Vorsatz nach Hause, meinen Wunsch, Tanzen zu lernen, endlich zu verwirklichen. Wieder zurück übte ich mich neben der Schule fleißig in Jazzdance, Balletttechnik etc.

Als ich eines Tages an einem Musical-Workshop teilnahm, bei dem man nicht nur tanzte, sondern auch singen und schauspielern musste, wusste ich, was ich machen wollte!

Und als dann das Abitur näher rückte und sich immer noch kein „solider“ Berufswunsch regen wollte, war für mich klar, dass nur die darstellenden Künste in Frage kamen. Meine Eltern waren erst einmal ähnlich begeistert wie mein eigenes Sicherheitsdenken. Aber welche Wahl hat man, wenn man fühlt, dass man den für sich richtigen Weg gefunden hat?

Da ich mich schon sehr früh für die tieferen Fragen des Lebens interessierte, dauerte es nicht lange, bis sich meine Affinität auch auf den Bereich der Kunst ausweitete. Ein Schauspielstudium ist meiner Ansicht nach in erster Linie ein Studium der Innenwelt des Menschen, und verlangt neben technischem Handwerk vor allem Berührbarkeit. Emotionale Durchlässigkeit ermöglicht einem, seinem authentischen Gefühl kreativen Ausdruck zu verleihen, sei es durch Worte, Tanzbewegungen oder Musik!
Durch einen „Zufall“ hat sich bei mir dann auch das Kunstmalen stufenweise entfaltet, das mir eine ganz spezielle Möglichkeit des Ausdrucks gab, ebenso das Kreieren von Naturparfums. Künstler haben seit jeher das Bewusstsein der Menschen stark beeinflusst. Für mich ist die Schönheit in der Kunst manifestierte Freude. Der Dichter Robert Lax schrieb auch: „Kunst hilft uns dabei glücklich zu sein.“ Im Sanskrit (= indische, heilige Sprache) gibt es sogar eigene Ausdrücke für Bewusstseinszustände in der Kunst:

Bhava, wenn der darstellende Künstler eins wird mit dem, was er verkörpert.
Rasa ist das entsprechende Gefühl beim Zuschauer, wenn Bhava erreicht wird.

Im antiken Indien war Kunst (z.B. die klassischen Tempeltänze) gar ein Weg zur Erleuchtung – sowohl für den Künstler als auch für den Zuschauer. Visionäre Kunst lässt die Seele erblühen, weil sie uns an unsere eigene, innewohnende Schönheit und Freude erinnert.